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Daily News 10.08.2017

Korpatsch marschiert souverän ins Achtelfinale

Zunächst war es jedoch die Deutsche Tamara Korpatsch, die für das erste Highlight sorgte. Die Nummer 132 der Welt hatte sich durch die Qualifikation gekämpft und traf in der ersten Runde auf Arina Vasilescu (Rumänien).

Die hatte sich über das Wildcard-Turnier für die Ladies Open qualifiziert. Korpatsch hatte dabei wenig Mühe, setzte sich mit 6:2, 6:1 durch und schaffte damit nach Anna Gabric als zweite Deutsche den Sprung ins Achtelfinale. Für zwei andere einheimische Spielerinnen reichte es dagegen nicht. Anna Zaja unterlag der rumänischen Qualifikantin Nicoleta Dascalu denkbar knapp in zwei Sätzen. Beide Male zog die 26-jährige Deutsche dabei im Tie-Break den Kürzeren.

Für Porsche-Nachwuchsteam-Talent Katharina Hobgarski kam es noch dicker. Die 20-Jährige wurde in der Vorwoche beim ITF-Turnier in Bad Saulgau erst im Halbfinale von einer Fußverletzung gestoppt. Bei ihrem Auftakt-Match in Hechingen schien Hobgarski sich davon noch nicht gänzlich erholt zu haben. Gegen die Titelverteidigerin Dalila Jakupovic (Slowenien) gelangen der Deutschen im ersten Satz gerade einmal sieben Punkte. Letztlich stand eine deutliche 0:6 und 2:6-Niederlage auf dem Scoreboard.

Immerhin konnte sich das deutsche Doppel um Romy Koelzer und Lena Rüffer für die zweite Runde qualifizieren. Gegen Renata Zarazua (Mexiko) und Isabella Shinikova (Bulgarien) setzten sich die Deutschen im Match-Tie-Break mit 10:6 durch. Für die deutsche Vorjahressiegerin Nicola Geuer war hingegen bereits die Auftakt-Hürde zu hoch. Geuer war mit ihrer Partnerin Eva Wacanno (Niederlande) an Zwei gesetzt, doch gegen das russische Doppel um Alina Silich und Amina Anshba unterlagen die Favoritinnen mit 6:7, 4:6.

Auch in der Einzel-Konkurrenz erwischte es eine Mitfavoritin. Die an Drei gesetzte Französin Pauline Parmentier – immerhin Weltranglisten-97. – musste sich der Russin Valentyna Ivakhnenka überraschend deutlich geschlagen geben. Im ersten Satz machte Ivakhnenka genau doppelt so viele Punkte wie ihr Gegenüber und entschied den Durchgang mit 6:0 für sich. Im zweiten Satz fand die Favoritin zwar etwas besser in die Partie, doch letztlich behielt Ivakhnenka auch in diesem mit 6:3 die Oberhand.

Besser machte es dagegen Patty Schnyder (Schweiz). Die Eidgenossin traf in der ersten Rund auf die Tschechin Petra Krejsova und wurde den Erwartungen gerecht. Die 38-jährige Linkshänderin zeigte eine ansprechende Leistung, allerdings hielt Krejsova vor allem im ersten Satz nach Kräften dagegen. Dennoch gelang Schnyder das Break zum 3:1, welches sie verteidigen und schließlich den ersten Satzball zum 6:3 verwandeln konnte. Den zweiten Satz gewann die Eidgenossin dann im Schnelldurchgang mit 6:1 und stand somit nach nur 55 Minuten in der zweiten Runde. „Ich bin etwas schwer reingekommen“, zeigte sich Schnyder jedoch nur bedingt zufrieden. „Im zweiten Satz lief es dann etwas besser.“ Für den Rest der Woche will die Schweizerin nun „von Spiel zu Spiel“ schauen.

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