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Daily News 13.08.2017

Mann hinter Hochglanz-Heft

Er taucht zwar im Impressum des Reports nicht auf – und dennoch laufen bei Wolfgang Hellstern die Fäden für die Gestaltung der Hochglanz-Informationsbroschüre für das Ladies-Open zusammen.

Hellstern ist seit 1950, mit einer Unterbrechung, Mitglied im Hechinger Tennisclub. Als er 1950 eintrat, wurde noch auf der Anlage im Fürstengarten gespielt. 1956 tauschte er Tennisschläger gegen Fußballschuhe aus und war in dieser Zeit hauptsächlich auf dem Sportplatz.

In den 70er Jahren fand er den Weg zurück, wurde Sportwart im TC Hechingen und setzte sich und dem Club ein Ziel: "Wir wollen aufsteigen." Es wurden auswärts agierende Hechinger Spieler wieder zurückgeholt und der Aufstieg erreicht. Für eine Zeit hatte Hellstern auch das Amt des zweiten Vorsitzenden des Clubs inne.

Zum Ehrenmitglied ernannt, betrachtet er sich mittlerweile im sportlichen Bereich als "Tennis spielendes Mitglied im Freundeskreis". In Erscheinung tritt er darüber hinaus bei den Ladies Open beim Arbeitseinsatz rund um die Plätze. Und Was nur Insider wissen: Wolfgang Hellstern ist seit Jahren allein verantwortlich für die Gestaltung des " Tennis Report".

"„Mir schwätzt koiner nei", betont er lachend. Der gelernte Schriftsetzer mit Meisterprüfung und abgeschlossenem FH-Studium im Bereich Printmedien war viele Jahre Geschäftsführer einer Hechinger Druckerei. Da kam ihm die Arbeit an der Broschüre des Tennisclubs durchaus entgegen.

Er erinnert sich noch gut, wie das Heft in Schwarz-Weiß-Aufmachung erschien. Erst seit etwa 20 Jahren wird farbig gedruckt. Ein Job, der Ansprüche stellt: "Nach den Ladies Open ist vor den Ladies Open" konstatiert er. Im Herbst werden die Mannschaftsergebnisse ausgewertet. Bilder kommen weitgehend von ehrenamtlichen Mitgliedern und Freunden des Clubs, ebenso die Textbeiträge. Die gilt es zu redigieren und teilweise zu kürzen. "Neben Sachlichkeit ist auch eine ganze Menge Gefühl gefragt", beschreibt der Gestalter des Hochglanzmagazins die Herausforderung. Warum er das macht? Er fühle sich "im Club zu Hause", sagt er schlicht.

Und wenn die Ergebnisse, Texte, Bilder und Anzeigen im Rechner sind, und wenn alles noch Korrektur gelesen ist, ist es meist bereits Mitte April und der Report kann in Druck gehen.

Wolfgang Hellstern erinnert sich noch gerne an die Zeit im Fürstengarten. "Ich habe sie als die unbeschwerteste Zeit in Erinnerung", meint er. Auch der Neubeginn auf der Anlage im Weiher hat sich ihm eingeprägt als "eine Zeit der Begeisterung".

Zu den drei Glanzlichtern im Hechinger Veranstaltungskalender zählt er das Kinder- und Heimatfest, Ratzgiwatz und die Ladies Open, die in diesem Jahr zum ersten Mal als "boso Ladies Open Hechingen" über ein Preisgeld von 60.000 US-Dollar verfügen.

Der stets Ruhe ausstrahlende Regisseur des Tennis Reports will sich im nächsten Jahr letzmalig bei der Platzpflege engagieren. "Ich werde nicht jünger" sagt er und lächelt. Aber dem Tennis Report will er wie auch dem Club weiterhin treu bleiben.

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