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Abschlussbericht 2019

Turniersieg für Barbara Haas

Die 23jährige Österreicherin Barbara Haas hat die 22. Ausgabe der boso Ladies Open in Hechingen gewonnen. Die aktuelle Nummer 162 der Weltrangliste besiegte im Finale die 18jährige Serbin Olga Danilovic deutlich mit 6:2 6:1 und krönte bei Kaiserwetter am Fuße der Burg Hohenzollern ihre großartige Turnierwoche mit einer überragenden Leistung.

Auf dem Weg ins Finale besiegte die sympathische Österreicherin zunächst Wild Card Inhaberin und Lokalmatador Alexandra Vecic mit 6:3 6:4. In der zweiten Runde gewann Haas gegen Jule Niemeier (Bad Vilbel) mit 6:1 6:3 ehe sie im Viertelfinale mit Laura Schaeder (TEC Waldau Stuttgart) eine weitere Wild Card Inhaberin mit 6:2 6:1 besiegte. Nur im Halbfinale beim hartumkämpften 4:6 7:6 6:3 gegen Lea Boskovic (Kroatien) musste die in Hechingen an Nummer 4 gesetzte Barbara Haas über drei Sätze gehen.

„Hechingen ist für mich ein ganz spezielles Turnier und ich freue mich, vor so vielen Zuschauern, dieses Turnier gewonnen zu haben.“, so die überglückliche Barbara Haas bei der Siegerehrung. „Mein Dank geht an die gesamte Turnierorganisation mit den beiden Turnierdirektoren Thomas Bürkle und Gerhard Frommer an der Spitze.

Das gesamte Team macht einen Riesenjob und es ist immer eine große Freude, in Hechingen zu spielen.“, so Haas weiter.

Ihre Gegnerin Olga Danilovic, die Mitte Juli 2018 nach einem Turniersieg beim WTA-Turnier in Moskau schon einmal unter den Top 100 der Welt stand, besiegte auf dem Weg ins Finale zunächst Lina Gjorcheska (Mazedonien) mit 6:2 6:3. Im Achtelfinale setzte sich die hochtalentierte Serbin mit 6:3 6:4 gegen die Tschechin Jesika Maleckova durch. Im Viertelfinale folgte ein deutlicher 6:1 6:3 Sieg über die Topgesetzte Deutsche Tamara Korpatsch, ehe Danilovic im Halbfinale beim deutlichen 6:1 6:3 über Marina Melinikova (Russland) ihr wohl bestes Tennis in der Hechinger Turnierwoche zeigte, ehe sie im Finale die bessere Tagesform von Barbara Haas anerkennen musste.

Von 12 im Hauptfeld gestarteten deutschen Damen erreichten mit der an Nummer 1 gesetzten Tamara Korpatsch (Club an der Alster Hamburg) und Waldau-Spielerin Laura Schaeder immerhin zwei Spielerinnen das Viertelfinale. Dort unterlag Laura Schaeder nach einem für sie großartigen Turnier mit Siegen über Sofia Shapatava (Georgien, 6:1 6:4) und Katharina Gerlach (Versmold, 0:6 6:4 6:4) der späteren Siegerin Barbara Haas. Tamara Korpatsch bezwang zunächst Stephanie Wagner (Amberg) mit 6:3 7:5 und Kamilla Bartone (Lettland) mit 6:3 6:4, ehe sie in der Runde der letzten Acht an der späteren Finalistin scheiterte.

Neben Schaeder und Vecic waren Carmen Schultheiss (TEC Waldau Stuttgart) und Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen) mit einer Wild Card ins Hauptfeld gekommen..

Beide unterlagen in der ersten Runde. Schultheiss musste gegen Kamilla Bartone beim Stande von 4:6 0:4 wegen Übelkeit aufgeben. Die an Nummer 5 gesetzte Hobgarski war beim klaren 3:6 1:6 gegen die Rumänin Laura-Ioana Paar ebenfalls ohne Siegchance und enttäuschte in Hechingen mit einem sehr lustlosen Auftritt.

Mit Katharina Gerlach, Jule Niemeier und der Qualifikantin Tayisiya Morderger erreichten neben Korpatsch und Schaeder immerhin fünf deutsche Damen in Hechingen das Achtelfinale.

Aus der Qualifikation sicherten sich mit Julia Wachaczyk, Anna Gabric und Tayisiya Morderger drei deutsche Damen einen Platz im Hauptfeld.  

Ab Donnerstag der Turnierwoche  sorgten jeweils weit über 1.000 Zuschauer für eine nahezu bis auf den letzten Platz gefüllte Tennisanlage. Dies bedeutet  einen neuen Zuschauerrekord und das obwohl der sonst Zuschauerstarke Mittwoch wegen Dauerregens komplett ins Wasser fiel und der Quali Sonntag in diesem Jahr erstmals fehlte.

Insgesamt kamen gut 7.000 Zuschauer zu den Tennis-Festspielen auf der Tennisanlage am Weiher.

Das Doppelfinale entschieden nach großem Kampf Cristina Dinu und Lina Gjorcheska (Rumänien / Mazedonien) für sich, die sich im Endspiel gegen Olga Danilovic und Georgina Garcia-Perez (Serbien / Spanien) mit 4:6 7:5 10:7 durchsetzen und somit den Schlusspunkt unter eine tolle Hechinger Turnierwoche setzten.

Gesellschaftliche Höhepunkte des Turniers waren das Abendessen für die Spielerinnen am Mittwoch sowie die sehr gut besuchten musikalischen Clubveranstaltungen am Donnerstag und Freitag.

Auch in diesem Jahr erhielten alle Spielerinnen wieder das schon traditionelle Hechinger Turnierhandtuch.

Besonderer Höhepunkt am Finaltag war der Auftritt von Sängerin Jasmin Roth, die vor dem Einzelfinale auf dem bis auf den letzten Platz gefüllten Center Court das Hohenzollernlied sang.

Im Rahmen der Siegerehrung bedankte sich der Erste Vorsitzende des

TC Hechingen, Ingo Hauffe bei den Turnierdirektoren Gerhard Frommer und Thomas Bürkle sowie bei den freiwilligen Helfern in allen Bereichen (Physio, Fahrdienst, Platzdienst, Ballkinder, Linienrichter, Gastronomie) für eine sehr spezielle Woche.

Diesem Dank schlossen sich WTB-Verbandssportwart Rolf Schmid und Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn ebenso an wie Hans-Peter Haug als Vertreter des Titelsponsors boso, der bis zum Jubiläumsturnier im Jahr 2022 seine Unterstützung bereits zugesagt hat.

Somit sollte einer Fortsetzung der boso Ladies Open in Hechingen zunächst einmal nichts im Wege stehen, was auch Gerhard Frommer zum Abschluss einer wieder einmal sehr erfolgreichen Turnierwoche in Aussicht gestellt hat.

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